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Kyritz Austausch NRW
Foto: Stadt Kyritz

Austausch über Stadtentwicklung: NRW-Delegation besucht Kyritz

24.06.2025 | Onlineredaktion

27 Vertreterinnen und Vertreter aus NRW informierten sich in Kyritz über Stadtentwicklung und das Kulturprojekt im Kloster – ein Austausch mit Zukunft.

Am 12. Juni empfing die Stadt Kyritz als Mitglied der brandenburgischen Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ eine Delegation aus Nordrhein-Westfalen. 27 Gäste – darunter auch eine Vertreterin der Partnerstadt Werne – waren der Einladung der Partner-Arbeitsgemeinschaft „Historische Stadt- und Ortskerne in NRW“ gefolgt. Im Zentrum des Besuchs stand der fachliche Austausch über aktuelle Projekte, Herausforderungen und Perspektiven der Stadtentwicklung in historisch gewachsenen Ortskernen.

Kulturprojekt als Leuchtturm

Hauptprogrammpunkt war die Vorstellung des Kulturprojekts im ehemaligen Kloster. Im Kreativatelier der Stadtbibliothek erhielten die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Einblick in das Projekt „Kultur|Kloster|Kyritz“. Thematisiert wurden dabei die städtebauliche Ausgangssituation, der Planungsprozess mit Bürgerbeteiligung, politische Beschlüsse sowie die konzeptionelle und bauliche Umsetzung. Ein Fokus lag auf dem entstehenden „jungen museum“, dessen Ausrichtung, Zielgruppen und digitale Vermittlungsformate vorgestellt wurden.

Ein Stadtrundgang mit Einblicken

Anschließend begab sich die Gruppe auf einen geführten Rundgang durch die Kyritzer Altstadt. Startpunkt war die Stadtbibliothek mit dem benachbarten Klosterareal. Weitere Stationen waren die historischen Budenhäuser, die Hamburger Straße und der zentrale Marktplatz. Besonders angetan zeigten sich die Gäste von der liebevollen Pflege der zahlreichen Fachwerkbauten sowie vom architektonischen Ensemble rund um das Rathaus und das Gebäude der Volksbank.

Einblick in städtische Vielfalt

Zum Abschluss führte eine kurze Stadtrundfahrt per Bus durch weitere Stadtgebiete. Die Route führte vom Zentrum durch den Bürgerpark mit dem Mehrgenerationenhaus, vorbei am Bahnhofsumfeld und der Kita Mitte, bis hin zum Naherholungsgebiet am Untersee mit Strandbad und Insel. Die Vielfalt der städtischen Infrastruktur und das harmonische Miteinander von Historie und Moderne hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Gästen aus Nordrhein-Westfalen.