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Frühlings Erwachen 2021 / Foto: Henry Mundt

Premiere eines Operndramas zum 20-jährigen Jubiläum des Masken- und Synchrontheaters

29.07.2026
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Am Freitag, den 31. Juli 2026, 20:30 Uhr, feiert „Die Nacht des Schicksals“ Premiere im Gutspark Netzeband. Zum 20-jährigen Jubiläum des Masken- und Synchrontheater haben Frank Matthus und Axel Poike ein Operndrama entwickelt, das Netzeband in einer noch nie dagewesenen Form auf die Bühne bringt: Erstmals werden die Masken singen.

Die Handlung: Eine Investorengruppe will den Gutspark in ein Ferienresort verwandeln – Friedhof, Bäume und Geschichte des Ortes sollen weichen. Doch die Toten erwachen, Gestalten aus der Vergangenheit rebellieren und ein großer Gesangswettstreit soll über das Schicksal Netzebands entscheiden.

Musikalisch ist das Stück ein Feuerwerk aus 350 Jahren Musikgeschichte: Verdi, Mozart und Puccini treffen auf Roland Kaiser und Black Sabbath – Jury des Wettstreits sind die drei Knaben aus Mozarts Zauberflöte.

„Die Nacht des Schicksals“ ist bewusst überzeichnet und ausdrücklich komisch – und trägt darunter etwas Ernstes. Frank Matthus und Axel Poike haben ein Spektakel erschaffen, das dem 20-jährigen Jubiläum des Masken- und Synchrontheaters mehr als gerecht wird.

Prinz von Homburg 2025 I Foto: Veronika Zohova

Künstlerische DNA des Hauses

„Die Nacht des Schicksals“ verknüpft die künstlerische DNA des Hauses: das Synchrontheater, die Milchwald-Figuren, die enge Verbindung von Ort und Kunst. Zum 20. Jubiläum des Masken- und Synchrontheaters trifft Theater Musik, Tradition trifft Innovation.

„Wir wagen mit diesem Stück etwas Neues“, sagt Frank Matthus, künstlerischer Leiter. „Die Masken singen zum ersten Mal und der Gutspark, seit 30 Jahren unsere Bühne, spielt die Hauptrolle.“ Regisseur Axel Poike ergänzt: „Die große musikalische Form der Oper passt perfekt zu unserem Maskenspiel.“

FAKTEN ZUM STÜCK

Titel: Die Nacht des Schicksals – Operndrama
Text und Regie: Frank Matthus & Axel Poike
Premiere: Freitag, 31. Juli 2026, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: Fr/Sa, 1./7./8./14./15./21./22./28./29. August 2026, 20:30 Uhr
Ort: Gutspark Netzeband, Dorfstraße 48, 16818 Netzeband
Eintritt: Kategorie A 36,- € (erm. 31,50 €) | Kategorie B 31,50 € (erm. 27,50 €); 
Abendkasse Kat. A 39,- € (erm. 35,- € | Kat. B 35,- € (erm. 31,- €)

Tickets: reservix.de, Tourist-Info Rheinsberg, Herr Fontane Neuruppin,  Bürgerbahnhof Neuruppin (Rheinsberger Tor)

ÜBER NETZEBAND KULTUR
Der Theatersommer Netzeband wurde 1996 als Teil der integrierten Dorfentwicklung gegründet. Seit 30 Jahren verbindet das Theater künstlerische Qualität mit regionaler Identität und kultureller Bildung. Mit dem einzigartigen Masken- und Synchrontheater und dem legendären Figurentheater „Unter dem Milchwald“ hat sich Netzeband als kultureller Ankerpunkt im ländlichen Brandenburg etabliert. Seit 2021 wird Netzeband als einer von neun regionalen kulturellen Ankerpunkten durch das Land Brandenburg strukturell gefördert – ein Modellprojekt für Kulturentwicklung im ländlichen Raum. Die Temnitzkirche wird ganzjährig als Veranstaltungsort für Theater, Lesungen und Konzerte genutzt. Der Förderverein Temnitzkirche e. V. trägt den Theaterbetrieb und wird gefördert durch das Land Brandenburg, den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und die Sparkasse OPR.

Quelle: Netzeband Kultur