
Gute Laune trotz schlechten Wetters: eine Aufnahme von der Eröffnung des neuen Radwegs zwischen Darritz und Walsleben. Foto: Christina Zahn/Amt Temnitz
Der nächste Lückenschluss: Neuer Radweg zwischen Darritz und Walsleben eröffnet
Der Abschnitt bietet eine wichtige Verbindung, unter anderem zum Bahnhof Walsleben. Mit einer feierlichen Einweihung und einem Unternehmensbesuch setzt der Landkreis ein Zeichen für die Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum.
Nach intensiven Bauarbeiten seit Anfang September ist der Radweg zwischen Darritz und Walsleben nun offiziell fertiggestellt. Die neue Strecke schließt eine wichtige Lücke im Radwegenetz und ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern eine sichere und bequeme Verbindung – unter anderem zum Bahnhof Walsleben. Das 1.589 Meter lange Teilstück wurde am 28. November in einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Landrat Ralf Reinhardt, Frau Jänsch und Herr Fechner vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Amtsdirektor Thomas Kresse vom Amt Temnitz, Bauamtsleiter Norman Gröer und Vertreter des Bauunternehmens EUROVIA waren bei der Einweihung anwesend.
Investition in die Infrastruktur der Region
Neben dem Abschnitt zwischen Darritz und Walsleben umfasst das Projekt auch ein weiteres Teilstück von Walsleben nach Paalzow mit einer Länge von 1.045 Metern. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 821.500 Euro. Dank einer Förderung konnten 80 Prozent der Kosten gedeckt werden, während der Landkreis etwa 183.800 Euro beisteuerte. Bereits im Sommer wurde der Radwegabschnitt zwischen Kränzlin und Werder erfolgreich fertiggestellt.
Landrat Ralf Reinhardt lobte die Bedeutung des neuen Radweges: „Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Mit der nun abgeschlossenen Maßnahme wird der Bahnhof Walsleben an das bereits bestehende Radwegenetz angeschlossen, was unser gemeinsames Ziel in der Region war. Denn damit wird der Bahnhof noch attraktiver für Pendler und Urlauber, zugleich rückt Walsleben dichter an die Kreisstadt heran. Das ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Region, gerade mit Blick auf die Kombination von Zug und Fahrrad.“
Auch Amtsdirektor Thomas Kresse zeigte sich zufrieden: „Radwegebau ist häufig ein komplexes Thema mit mehreren Hürden. Um so schöner ist es zu sehen, dass der Landkreis in unseren Gemeinden mehrere Radwegeprojekte in einem Jahr umgesetzt hat. Das verdient Anerkennung und wir freuen uns daher über die besser werdende Infrastruktur im ländlichen Raum.“
Unternehmensbesuch bei GASITECH
Der neue Radweg führt auch am Unternehmen GASITECH vorbei – ein Anlass, den Landrat und Amtsdirektor nutzten, um das ortsansässige Familienunternehmen zu besuchen. Geschäftsführer Christian Hagen empfing die Gäste und führte sie nach einem Gespräch zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage durch die Produktionshallen.
Das Unternehmen, das im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, ist auf die Prüfung und Bearbeitung von Stahl-, Aluminium- und Verbundstoffbehältern spezialisiert. Diese finden Anwendung in der Gase-Industrie, im Brandschutz sowie im Behälter- und Stahlbau. Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der Qualität und Innovationskraft des Betriebes.




